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Möbel aus aller Welt

Möbel aus aller Welt

Insbesondere bei der jüngeren Generation lässt sich ein Faible für Fernöstliches feststellen. Dies zeigt sich nicht nur am Interesse für Lehren wie dem Feng Shui, für Meditation und Yoga oder der Liebe zur asiatischen Küche, sondern auch bei den Vorlieben für entsprechende Möbel oder Accessoires, die vereinzelt auch nur dem mitteleuropäischen Empfinden nach an jene fernen Länder erinnern, ohne dass sie zwingend authentisch sein müssten.

Einzelstücke aus Asien

Wohnungen, komplett mit asiatischen, indischen oder chinesischen Möbeln eingerichtet, sind - wenn überhaupt - wohl eher selten zu finden. Vielmehr unterstreichen ausgewählte Einzelstücke meist ein Ambiente, das durch die Gesamtheit der Gestaltung insgesamt fernöstliche Anklänge aufweist.

Dieses Flair entsteht hauptsächlich durch die Verwendung von dunklem Holz, kombiniert mit deckendem Schwarz und dunklen Olivtönen. Die Holzart ist hierbei nicht unbedingt entscheidend, auch wenn man zunächst naturgemäß an Hölzer wie Mahagoni denken mag. Durch Beizen von Eiche, Ulme oder Walnuss erhält man ebenso diesen dunklen Farbton, der für asiatische Möbel so charakteristisch ist. Daneben geben dezente Verzierungselemente, wie etwa Gittermotive oder feine Schnitzereien, den Möbelstücken einen weiteren fernöstlichen Touch.

 

Asiatische Möbel aus Rattan und Bambus

Typische Werkstoffe gerade bei chinesischen Möbeln wie Stühle, Sessel und Sofas, sind Rattan, Hyazinthengras oder Twill. Möbel aus diesen Materialien gibt es heute in allen Möbelhäusern und sind dementsprechend einfach zu haben, eignen sich aber gut für ein asiatisches Umfeld. Außerdem setzt man mit Bambus und Seide sowie den Farben Weiß und Rot die richtigen Akzente.

Eines der wichtigsten Gestaltungsgrundsätze des asiatischen Wohnstils ist die Beschränkung auf das Wesentliche und die Einhaltung des Prinzips, die Räume so zu gestalten, dass von ihnen Ruhe ausgestrahlt wird in der man neue Kraft tanken kann. Ganz gleich wie groß der Raum ist, es muss genügend freier Platz vorhanden sein und darf nicht unnötig voll gestellt sein. Dies erfordert oftmals Mut und Selbstbeschränkung, doch zum Wohnen bedarf es streng genommen nicht viel mehr als ein Tisch, eine Sitzgelegenheit und Licht.

 

Bitte keine gemusterten Wände!

Auch Wände und Decken sind, um das Erscheinungsbild abzurunden, sehr zurückhaltend zu gestalten. Gemusterte Tapeten, Bordüren und alles was der Fläche seine Ruhe nehmen könnte sind zu vermeiden. Ein Aufbrechen der Flächen sollte höchstens mit z. B. hohen schmalen Holzrahmen, die mit Papier oder Seide bespannt sind, geschehen.

Insbesondere Japaner beherrschen die Kunst aus Papier so ziemlich alles herzustellen, und so tragen Ballon-Leuchten oder Paravents, deren Füllungen mit Papier bespannt sind, zur entsprechenden Stimmung bei. Mit wenigen dezent platzierten Accessoires, wie einem stilechten Teeservice und einzeln gestellten Orchideen oder Bambuspflanzen bringen Sie den fremden Kulturkreis – zumindest gefühlt – nach Hause.